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Jugendhilfe und Spiritualität

Gadheim. Unter dem Motto „Na sag, wie hast du’s mit der Religion?“ trafen sich die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe und Jugendsozialarbeit“ (AGkE) zur Mitgliederversammlung auf dem St. Markushof in Gadheim.

Im Mittelpunkt stand jedoch nicht die berühmte Gretchenfrage aus Goethes „Faust", sondern die Würzburg-Studie, die der Caritasverband für die Diözese Würzburg gemeinsam mit der Katholischen Hochschule Freiburg durchgeführt hat. Auf 280 Seiten gibt sie Einblicke in die Lebens- und Glaubenswelt der 14.000 Frauen und Männer im Dienst der verbandlichen Caritas. „Wie leben, ticken und glauben unsere Mitarbeiter? Was brauchen sie, um ihren wertvollen Dienst für die Menschen weiterhin gut einbringen zu können", fasste es Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesancaritasverbandes, zusammen.

Theorie und Praxis

Wie sich die Erkenntnisse der Studie auf die Jugendhilfe übertragen lassen, thematisierte Lucia Segler, Pädagogin und Mitautorin der Studie, in einem Vortrag mit anschließenden Workshops. „Wie definieren Sie religiös?", „Ist Religion in der Jugendhilfe Privatsache?" und „Wie würden Sie Ihre eigene Spiritualität in drei Worten beschreiben?", fragte sie die Mitarbeiter aus stationären Einrichtungen, Erziehungsberatungsstellen und Fachakademien, die aus ganz Unterfranken nach Gadheim gekommen waren. In Kleingruppen hatten die Teilnehmer im Laufe des Vormittags die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Fragestellungen auszutauschen. Dass solch ein offener Austausch öfter stattfinden müsste, darin waren sich alle genauso einig wie im Wunsch, Handlungsschritte aus der Studie für die AGkE und die Jugendhilfe abzuleiten.

Wahl des Vorstands

Nach der Vorstellung des Tätigkeitsberichts und der neuen AGkE-Homepage, wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Wolfgang Meixner, Vorsitzender der AGkE, und Geschäftsführerin Sabrina Göpfert dankten für die Teilnahme und das große Interesse an der Mitgliederversammlung.

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