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Erziehungsberatung der Caritas blickte auf 50-jähriges Wirken zurück

Kreative Wege aus der Verzweiflung

Bad Neustadt (new) Mit einem rundum gelungenen Festakt feierte die Eltern-, Jugendlichen- und Erziehungsberatung (EB) des Caritasverbands Rhön-Grabfeld im Alten Amtshaus ihr 50-jähriges Bestehen.

Der humorvolle und sympathische Geist, der dabei herrschte, wurde schnell deutlich, als Reiner Türk, Vorsitzender des Caritasverbands, seine Begrüßung als „Aufwärmprogramm“ bezeichnete. Für einen angenehmen Rahmen sorgten zwei allerliebste Tänze des Kindergartens Storchengasse, das hervorragende Klavierspiel von Paula Zeeb und der stilistisch kontrastierende Sound der Schulleiterband Rhön-Grabfeld.

Angelika Ochs, Caritas-Kreisgeschäftsführerin, gab zu bedenken, dass das Leid und die Probleme in den Familien eigentlich kein Grund zum Feiern seien. Aber die EB dürfe dankbar sein, dass sich ihr in den vergangenen 50 Jahren viele Tausend Menschen anvertrauten und ihnen geholfen werden konnte. Hoffnung und Lösungswege taten sich bei den Beratungsgesprächen auf, kreative Wege aus der Verzweiflung konnten gefunden werden. Mitgewirkt hat dabei ein großes Netzwerk, das in einem kleinen Filmbeitrag zu Wort kam.

1967 war Sieglinde Rudolph aus Würzburg angereist, um die ersten Beratungen durchzuführen, jetzt war sie dabei, als Angelika Ochs die Entwicklung und die Veränderungen während des halben Jahrhunderts schilderte. Das Team der EB setzt sich aktuell zusammen aus dem Leiter Markus Till, Sylvia Pflaugner, Silvia Baumbach, Pia Junginger, Eva Bergmann, Katja Kaufmann, Franziska Abert und Helga Leifer und erfährt finanzielle Unterstützung von verschiedenen Stellen sowie durch hilfreiche Spenden.

Die Leidenschaft, die die Mitarbeiter in die Erziehungsberatung einbringen, würdigte Landtagsabgeordneter Steffen Vogel. Er sagte ein offenes Ohr für die Belange zu und nannte die Caritas einen Segen für die Gesellschaft.

Caritasdirektorin Pia Theresia Franke vom Diözesancaritasverband Würzburg lobte das umfassende Angebot, mit dem Familien bei der EB unterstützt werden und Eltern durch Zuspruch und Trost erfahren, dass sie nicht alleine sind. Für stellvertretenden Landrat Josef Demar verband sich vor allem der Name Bernhard „Billi“ Roth mit der EB, der seinerseits einen analytischen Blick auf das Geschehen in der Beratungsstelle warf. Wie bei einem Seismografen würden sich hier auch gesellschaftliche Entwicklungen abbilden. Mit neuen Ideen gelte es, daraus etwas zu machen.

Zweite Bürgermeisterin Rita Rösch würdigte die kompetente Anlaufstelle für Familien, die einen wichtigen Beitrag für das Wohlergehen der Kinder und die Zukunft der Stadt leiste, und sprach ein aufrichtiges „Danke“ aus. Einen Dank richtete Markus Till an die vielen Kooperationspartner, zu denen äußerst kurze Wege bestehen.

Als Caritas-Seelsorger ging Diakon Thomas Volkmuth darauf ein, dass die Erwachsenen häufig die Bedürfnisse der Kinder nicht genügend berücksichtigen und dass es für eine Familie hilfreich sei, wenn die EB einen Blick von außen darauf werfe.

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